FAQ

  • Länger gereifte Käse sind in der Regel laktosefrei, da der Milchzucker während der Reifung durch Milchsäurebakterien in Milchsäure umgewandelt werden. Je länger die Reifezeit, desto geringer der Laktosegehalt. Weichkäse und ungereifte Käse, wie Quark, Hüttenkäse oder Frischkäse enthalten noch nennenswerte Mengen an Laktose.

  • Auch wenn es für uns Käseliebhaber schwierig vorstellbar ist, bedeutet eine Schwangerschaft leider auch Verzicht. Bis vor einigen Jahren wurde Schwangeren hauptsächlich vom Verzehr von Rohmilchprodukten abgeraten, um vor Listerien zu schützen. Inzwischen sind die Empfehlungen des Bundesamtes für Lebensmittelsicherheit genauer geworden. Grundsätzlich gelten folgende Vorsichtsmassnahmen:

    • Hart- und Extrahartkäse (z.Bsp. Gruyère, Emmentaler und Parmesan) aus roher, thermisierter und pasteurisierter Milch sind unbedenklich, solange sie ohne Rinde verzehrt werden.

    • Vermeiden sie Weich- und Halbhartkäse aus roher, thermisierter oder pasteurisierter Milch.

    • Milch und Milchprodukte (Jogurt, usw.) müssen pasteurisiert oder UHT-behandelt sein.

    • Achten Sie auf eine gute Küchenhygiene, korrekte Lagertemperatur und das Verbrauchsdatum der Produkte.

    Übrigens: Fondue und Raclette ist beides in Ordnung, da sie bei der Zubereitung ausreichend erhitzt werden.

  • Schon das Grosi hat gesagt: „Der Wein verdampft beim Kochen“. Heute wissen wir, dass es nicht ganz so einfach ist. Denn der Alkohol verdampft nicht so schnell, wie bisher angenommen. Ein gewisser Restalkohol ist im Fondue vorhanden.

    Wer also eine alkoholfrei Variante will, kann sein Fondue zum Beispiel mit alkoholfreiem Apfelwein oder Apfelsaft anmischen oder man bestellt direkt das alkoholfreie Fondue von Chäs&Co.

  • Grundsätzlich ist zu unterscheiden, ob es sich um eine Käsespezialität mit bewusst eingesetztem Edelschimmel handelt oder um unerwünschten Schimmel, der durch unsachgemässe Lagerung entstanden ist.

    Edelschimmel bei Weiss- und Blauschimmelkäse sowie bei anderen Käsespezialitäten ist gewollt und charakteristisch für diese Produkte.

    Bei Hartkäse beschränkt sich ein möglicher Schimmelbefall in der Regel auf die Oberfläche und dringt nicht in den Käse ein. In solchen Fällen kann die betroffene Stelle frisch angeschnitten werden.

    Bei Frischkäse hingegen breitet sich unerwünschter Schimmel schnell bis ins Innere aus. Diese Produkte sollten daher entsorgt werden.

    Im Zweifelsfall können sie uns ein Foto des betroffenen Produkts schicken. Unsere Experten beurteilen jeden Fall individuell und geben gerne Auskunft.

    • Die Milch wird unter ständigem Rühren langsam erwärmt.

    • Es werden Lab und Milchsäurebakterien dazugegeben, die die Milch zum Gerinnen bringt.

    • Mit einer Käseharfe wird die geronnene Milch in Stücke geschnitten und die Käsemasse trennt sich von der Molke.

    • Die Masse wird in Tüchern oder direkt in Formen gepresst um die restliche Molke auszupressen.

    • Die Käselaibe lagern in einem Salzbad. Je nach Art, kann das von mehreren Stunden bis zu mehreren Tagen dauern.

    • Im Käsekeller reift der Käse zwischen einigen Tagen, bis zu mehreren Jahren.

  • Bei der Produktion vieler Käsesorten wird tierisches Lab verwendet, das man aus Kälbermägen gewinnt. Obwohl nach dem käsen kaum nennenswerte Mengen im Käse vorhanden sind, sind diese Käse technisch gesehen nicht vegetarisch.

    Als Alternative gibt es Käsesorten aus pflanzlichem Lab (z.Bsp. aus Zitronensaft oder Artischocken) oder aus mikrobiellem Lab (im Labor hergestellt). Diese eignen sich in der Regel nicht für länger gereifte  Käse, jedoch lassen sich hervorragende Weichkäse damit herstellen. Fragen Sie bei Ihrem Kundenberater nach vegetarischen Käsesorten nach.

  • Chäs&Co hat seinen Sitz in Bergdietikon (AG), direkt an der Grenze zum Kanton Zürich. Von hier aus beliefern wir mit unseren eigenen Fahrzeugen täglich die Stadt Zürich und die umliegenden Regionen. Mehrmals pro Woche sind wir zudem in Winterthur, in der Innerschweiz sowie im Aargau unterwegs. Einmal wöchentlich liefern wir nach Basel, Schaffhausen, Frauenfeld und Graubünden.

    Ergänzend arbeiten wir mit zuverlässigen Logistikpartnern zusammen. Dadurch sind wir in der Lage, Kundinnen und Kunden in der ganzen Schweiz mit hervorragenden Käsespezialitäten zu versorgen.

  • Die Schweizer Gesetzgebung unterteilt Käse je nach Wassergehalt in folgende Festigkeitsstufen:

    Frischkäse (z.Bsp Mozzarella, Ricotta oder Mascarpone)

    Weichkäse (z.Bsp. Brie, Camembert oder Tommes)

    Halbhartkäse (z.Bsp. Tilsiter, Appenzeller oder Raclette)

    Hartkäse (z.Bsp. Gruyère, Emmentaler oder Comté)

    Extrahartkäse (z.Bsp. Sbrinz, Parmigiano Reggiano oder Grana Gadano)

  • Je nach Fett im Trockenanteil (% F.i.T.) unterteilt man Käse in folgende Fettstufen:

    Magerstufe (unter 15% F.i.T.)

    Viertelfettstufe (mind. 15% F.i.T.)

    Halbfettstufe (mind. 25% F.i.T.)

    Dreiviertelfettstufe (mind. 35% F.i.T.)

    Vollfettstufe (mind. 45% F.i.T.)

    Rahmstufe (mind. 55% F.i.T.)

    Doppelrahmstufe (mind. 65% F.i.T.)